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Das Sofa für ein kleines Zimmer

Mit einem kleinen Zimmer ist in aller Regel ein 1-Zimmer-Appartement gemeint, also ein Raum zum Wohnen, Arbeiten und Schlafen. Das kann sehr gemütlich aussehen, Sie müssen nur die richtigen Möbel wählen. Ganz wichtig ist das Sofa, es sollte ein eher minimalistisches Sofa gewählt werden, sonst wirkt der Raum schnell überfüllt. Aber es ist nicht ganz einfach, schauen Sie sich ruhig mehrere Modelle an. Messen Sie auf jeden Fall den Platz vorher aus, das Sofa kann an der Wand, in einer Nische oder direkt unter dem Fenster aufgestellt werden. Eine hohe Rückenlehne ist beispielsweise sehr hilfreich, wenn das Sofa direkt an der Wand oder unter dem Fenster platziert werden soll. Wenn mehr als eine Person das Appartement bewohnt, dann können Sie natürlich auch eine Couch in L-Form oder U-Form wählen, hier stehen gleich mehrere Sitzplätze zur Verfügung. Vielleicht haben Sie ja oft Gäste?

Schlafen, Wohnen, Arbeiten

Wenn sich das alles in einem Raum abspielt, dann muss die Couch natürlich sehr funktional sein. Sie können ein Doppelsofa kaufen, das in der Nacht als Schlafcouch umfunktioniert werden kann, Sie können jedoch auch einzelne Blöcke kaufen, die dann als Sofa zusammengestellt werden. Damit bleiben Sie flexibel, die Blöcke können als Hocker dienen uns Sie können nach Lust und Laune kombinieren. Stellen Sie nicht zu viele Möbel auf, passen Sie den tatsächlichen Bedarf an Möbeln an. Meist ist ein 2-Sitzer für ein kleines Wohnzimmer völlig ausreichend. Wenn Sie jedoch ein 3-Sitzer-Sofa wünschen, dann sollten Sie zumindest an den Sesseln sparen. Nutzen Sie besser einen Hocker, der wirkt deutlich dezenter. Achten Sie auch auf den Stil des Sofas, Sie sollten klare Linien bevorzugen. Diese Form wirkt nicht aufdringlich und wirkt optisch wirklich gut. Kleine Rückenlehnen sind ebenfalls von Vorteil, das kleine Zimmer wirkt so freundlich und einladend. Es sind natürlich auch viele Sonderformen auf dem Markt, etwa Modelle mit viel Schmuck und alle möglichen Chips, doch in kleinen Räumen wirken diese Sofas nicht optimal und viele Funktionen können Sie gar nicht nutzen.

Das multifunktionale Sofa

Für einen kleinen Raum wählen Sie am besten den Mechanismus für eine Transformation, das ist die funktionalste Art die Sie wählen können. sehr einfach und zuverlässig sind die Transformationsmechanismen von Puma, Delphin, Akkordeon oder Eurobook. Um Verletzungen zu vermeiden, wählen Sie ein Modell mit weichen Armlehnen und auf jeden Fall ein Sofa, das sich leicht in einen bequemen Liegeplatz verwandeln lässt.

Die Farbe

Wählen Sie für das Sofa helle und freundliche Farben, sie lassen den Raum größer wirken als er eigentlich ist. Die Couch kann mit einer ungünstigen Farbe viel Licht schlucken. Helle Farben wirken freundlich, aber wenn Ihnen Weiß wirklich zu unpersönlich erscheint, können Sie auf Hellgrau, Beige oder zu Pastelltönen zurückgreifen. Die sind ohnehin derzeit angesagt. Sie können auch farbige Akzente setzen, bunte und gemütliche Sofakissen wirken wahre Wunder. Farbe ins Spiel bringen auch farblich abgesetzte Wandbereiche oder ein bunter Hocker. Wenn Sie doch ein dunkles Sofa wünschen, dann sollte das Modell zumindest auf filigranen Beinen stehen, das wirkt viel luftiger. Übrigens, für Haustiere sollte immer ein Stoffbezug gewählt werden. Von großen Mustern sollten Sie auch Abstand nehmen, die geringe Größe des Raums wird nur noch betont.

Der Bezug

Sofa-Bezüge sind nicht nur optisch zu beurteilen, Sie müssen sich auf Ihrer Couch so richtig wohlfühlen. Ein wirklich schönes Sofa besticht durch Gemütlichkeit. Kuschelige Kissen, eine weiche Polsterung und runde Kanten sorgen für erhöhten Sitz-Komfort. Auch bei der Federung haben Sie die Wahl, ein Sofa mit Federkern hält viele Jahre lang. Eine sehr stabile Variante zum Federkern sind Bandfedern, die ein sanftes Einsinken in die Polster ermöglichen. Viele Bettsofas setzen jedoch auf feste Schaumstoff-Schichten und mehrere Latex-Polster, sie sorgen für einen guten Schlaf-Komfort.

Welchen Bezug Sie wählen, bleibt natürlich Ihnen überlassen, Baumwolle kann glänzend oder leger daherkommen. Sie können natürlich auch einen Bezug aus Viskose aussuchen und eine Option wäre auch Leder oder Mikrofaser. Diese Stoffe sind nicht empfindlich und nehmen ein kleines Malheur nicht übel. Halbleinen ist ebenfalls ein sehr beliebter Bezugsstoff, er kühlt und wirkt sehr leicht. Stoffe sollten Sie immer wählen, denn ein Ledersofa ist manchmal unbequem und zum Schlafen wenig geeignet.

Die Qualität

Sparen Sie nicht am falschen Ende, denn auch in einem kleinen Zimmer wird die Couch zum Blickfang. Billige Möbel halten garantiert nicht lange und sie sind meist nicht gut verarbeitet. Lassen Sie sich gut beraten, die Verkäufer haben viel Erfahrung und geben Ihnen gute Tipps. Bevorzugen Sie Möbelhäuser, in denen Sie das Sofa „live“ sehen können, hier können Sie auch zur Probe sitzen. Wenn Ihnen keine Ausstellungsräume zur Verfügung stehen, können Sie gerne bei Freunden und Bekannten nachfragen, ob sie kürzlich Möbel gekauft haben, dann können Sie das Sofa in „echt“ ausprobieren. Ist das alles nicht möglich, helfen Ihnen die Kundenbewertungen im Internet weiter. Sie müssen immer ausprobieren können, ob Sie bequem sitzen und wie der Klappmechanismus bedient wird. Viele Anbieter haben auch eine Augmented-Reality-Funktion. Sie können praktisch das Sofa in Ihr Zimmer projizieren. Bei kleinen Räumen kommt es eben auf jedes Detail an.

Der Raum erfüllt viele Funktionen

Sie können auch in einem kleinen Zimmer eine große Couch platzieren, in diesem Fall sollte der Rücken der Couch direkt an der Wand stehen, so bleibt Platz für einen Schreibtisch. Messen Sie den Platz für das Sofa genau aus, für die restlichen Möbel muss ebenfalls ausreichend Platz sein. Messen Sie auch die Tür aus, Sie müssen sicherstellen, dass das Sofa auch durch die Tür passt. Sonst müssten Sie das Sofa zurückgeben und dabei ist mit einem finanziellen Verlust zu rechnen. Von der Arbeit und der Enttäuschung ganz zu schweigen.

Selbst in einem kleinen Wohnzimmer darf die passende Dekoration nicht fehlen, eine Fotowand hinter dem Sofa gibt dem Raum das gewisse Etwas. Ein Spiegel lässt den Raum automatisch größer wirken und ein Kronleuchter lässt den Raum glamourös erscheinen. Probieren Sie es aus!

Tipps für kleine Räume

Zunächst einmal, sollten Sie akzeptieren, dass Sie in einer kleinen Wohnung leben, nur so macht es wirklich Spaß darin zu leben. Misten Sie öfter mal aus, Sie haben keinen unbegrenzten Stauraum. Es ist auch sehr hilfreich Ordnung zu halten, alles was herumliegt nimmt nur Platz weg. Kaufen Sie die Möbel nicht zu klein, es soll ja nicht aussehen wie in einer Puppenstube.

Sie müssen auch Prioritäten setzen, denn wenn Sie viel von zu Hause ausarbeiten, dann muss eben das Home-Office vergrößert werden. Nutzen Sie jedoch öfter mal das Sofa, darf es etwas größer ausfallen. Achten Sie darauf, dass Ihr Zimmer nicht vollgestellt wirkt und wählen Sie bei den Accessoires stets Sachen aus den gleichen Materialien, das bringt etwas Ruhe in den Raum. Nutzen Sie den ganzen Raum, unter dem Sofa ist sicher noch Stauraum. Das Sofa sollte etwa die gleiche Farbe haben wie der Fußboden, dadurch wirkt der Raum deutlich größer.

Das sind natürlich alles nur Vorschläge, wie Sie sich letzten Endes einrichten, ist natürlich Ihre Sache. Aber wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, richten Sie Ihr Appartement sicher gut ein und haben ein wunderschönes Zuhause.

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Wählen Sie für Ihr Sofa einen Bezugsstoff

Wenn Sie neue Möbel kaufen oder alte umgestalten, sollten Sie die Polster nicht nur nach ihrem Aussehen, sondern auch nach ihrer Festigkeit und Pflegeleichtigkeit beurteilen. Doch wie wählt man die Polster nach deь passenden Typ, der Kategorie und der Farbe?

Allgemeine Empfehlungen bei der Polsterauswahl

Polstermöbel und Stoffsofas sollten ab dem Zeitpunkt der Anschaffung zwischen zehn und 15 Jahre halten. Qualitätspolstertextilien erfüllen die folgenden Kriterien:

Festigkeit

Es sollte eine Verschleißfestigkeit und Beständigkeit gegen Abrieb und andere physikalische Einflüsse vorliegen. Die Reibung wird durch den Martindale-Test bestimmt. Ein Indikator von 20.000 Umdrehungen ist akzeptabel. Noch besser sind mindestens 30.000 Umdrehungen.

Dichte

Bei der Dichte geht es um die Fasernanzahl pro Segment. Je höher die Rate ist, desto besser. Eine akzeptable Dichte beträgt 300 Gramm pro Quadratmeter, eine gute dagegen mindestens 400.

Rollen

Die Rollen stellen die Anzahl der Pellets dar. Es wird dazu geraten, ein Material mit der Walzstufe drei, vier oder fünf zu wählen.

Gelenkfestigkeit

Unter der Gelenkfestigkeit versteht man die Stabilität der Gelenke. Diese wird durch das Strecken der genähten Polsterteile überprüft. Der Indikator sollte hier bei ein bis drei Millimetern liegen.

Reißfestigkeit

Bei der Reißfestigkeit der Textilien handelt es sich um die Kraft, welche erforderlich ist, um Textilien zu beschädigen. Dabei sollten die Textilien eine Dehnungsrate von höchstens 40 Prozent aufweisen.

Farbechtheit

Hier ist die Farbechtheit gegenüber Abrieb, Reinigung und Licht gemeint, die durch Reibung mit trockenen und feuchten Materialien sowie aufgrund der Sonneneinstrahlung bestimmt wird. Es wird empfohlen, bei der Anschaffung des Polsters eine Stufe von drei bis fünf Punkten zu wählen.

Brandschutz

Die Polster sollten die Fähigkeit haben, Feuer zu widerstehen. Daher kauft man am besten einen Stoff mit Widerstandsklasse eins oder zwei. Hierbei wird dazu geraten, die Stabilität mit dem Preis zu vergleichen, um zu entscheiden, welche Sofapolsterung am praktischsten ist. Manchmal bedeutet es nicht unbedingt, dass teures Gewebe auch zuverlässig sind.

Wie Sie einen Bezugsstoff für eine Sofaart auswählen

Die Hersteller verarbeiten bei den Polstermöbeln natürliche, synthetische und gemischte Materialien.

Mattierung

Bei der Mattierung geht es um einen natürlichen und feinkörnigen Stoff, der aus dicken und dichten Fäden besteht. Die Zusammensetzung enthält Woll-, Leinen- und Baumwollfasern. Überdies verfügt die Mattierung über hypoallergene, antibakterielle und geruchshemmende Eigenschaften. Beim Fertigen benötigt sie fast keine Energie und Zeit. Weiterhin zeichnet sich die Mattierung durch Quetschfestigkeit und Elastizität aus. Sie dehnt sich nicht. Auch verliert sie nicht an Form. Bei ihr ist das Farbschema natürlich und zurückhaltend, während andere Polstermaterialien gemischt und künstlich sind.

Tapisserie

Die Tapisserie stellt einen strukturierten Stoff aus einem Jacquardgewebe dar, das aus einer Mischung von Wolle, Baumwolle, Viskose und Polyester besteht. Es ist sehr beständig gegen Abrieb, Dehnung, Reißen, UV-Strahlen und Chemikalien. Bei der Tapisserie erfolgt keine statische Aufladung. Durch die spezielle Imprägnierung ist sie vor Kontamination geschützt. Sie ist einfach zu reinigen.

Jacquard

Unter Jacquard versteht man ein Material mit einem komplexen Gewebe und Ornament. Es besteht aus einer Mischung von natürlichen und künstlichen Fäden. Weiterhin zeichnet es sich durch eine lange Lebensdauer aus, ohne dass es an Form verliert, Falten bildet und auf Temperaturveränderungen reagiert.

Thermo- und Scotchcards

Durch die Schutzbeschichtung bleiben die Thermo- und Scotchcards lange sauber. Sie schauen ohne Gebrauchsspuren frisch aus und lassen sich problemlos reinigen.

Chenille

Bei Chenille handelt es sich um die ursprüngliche zottige Polsterung, welche über eine weiche und samtige Oberfläche verfügt. Es besteht gleichermaßen aus Synthetik und Baumwolle. Auf einer Maschine wird ein zarter Haufen gekämmt. Das Material dehnt sich nicht aus. Es wird während der langjährigen Nutzungszeit nicht abgenutzt. Zudem weist es natürliche und umweltfreundliche Eigenschaften auf.

Canvas

Das Material ist zuverlässig sowie dicht und kann mit einem Staubsauger gereinigt werden. Um Beschädigen zu vermeiden, sollte es nicht mit den Klauen von Haustieren in Kontakt kommen.

Velours

Das ist ein zarter, samtiger Stoff, der aus Baumwolle, Wolle und Synthetik besteht. Als fünfsträhniges Material kann es einfarbig bedruckt sein. Dabei sind die Fasern stark gebeizt. Oder es wird auf das Material ein Muster aufgetragen. Das Möbelvelours gilt als abriebfest, pflegeleicht, allergikerfreundlich und antistatisch. Nachteilig ist jedoch die Instabilität gegen mechanische Beschädigungen und die Faltenbildung.

Flock

Unter Flock versteht man ein Originalmischgut, das aus einer nicht gewebten oder gewebten Unterlage besteht, auf welcher Flor gesprüht ist. So wie die Materialien Polyester, Viskose oder Polyamid ist auch Flor synthetisch. Die Textilien zeichnen sich durch Dichte, gesundheitliche Unbedenklichkeit, Umweltverträglichkeit und lange Haltbarkeit der Farbnuancen aus. Bei Flock geht es um ein wasserabweisendes Material. Ist es mit Teflon gesättigt, besteht die Möglichkeit, das Polster zu waschen. Hier können keine Schäden durch Haustiere entstehen.

Wildleder

Bei Wildleder handelt es sich um ein weiches Material, das wie Leder aussieht. Normalerweise ist Möbelwildleder künstlich. Es weist eine angenehme und weiche Oberfläche auf. Aufgrund der schmutzabweisenden Beschichtung bedarf es keiner besonderen Pflege. Außerdem verschleißt das Wildleder nicht bei langfristiger Nutzung. Des Weiteren reißt es an der Naht nicht. Überdies bleiben die Klarheit und Helligkeit des Musters erhalten. Synthetische Wildlederbezüge sind waschbar. Dabei muss man nicht befürchten, dass sie sich verformen oder ablösen.

Welches Polstermaterial für ein Stoffsofa gewählt werden kann


Je nach Verschleißfestigkeit teilt man die Polstermöbel in acht Kategorien ein. Nach dem Durchlesen der folgenden Punkte ist es möglich, die passende Kategorie für die eigenen Bedürfnisse zu bestimmen.

  1. Bei den leichten und preiswerten Polstermaterialien geht es um Scotchcard, Baumwolle, Flachs und einfache Chenillesorten. Sie verfügen über einen Abrieb von maximal fünf Millionen Umdrehungen. Möbel mit solchen Polsterbeschichtungen sollten nicht in die Sonne gestellt werden, da sie schnell verblassen. Es ist auch wichtig, dass sie nicht an hohen mit hoher Luftfeuchtigkeit stehen, weil der Stoff Feuchtigkeit aufnimmt.
  2. Die folgenden Polsterarten zeichnen sich durch eine höhere Dichte und einen geringen Abrieb um bis zu 7.000 Martindale-Umdrehungen aus. Dabei geht es, um dünne Chenille, Tapisserie, Samt, Wildleder und Herde. Man kann sie nur mit einem feuchten Schwamm oder Staubsauger reinigen.
  3. Zu den Textilien mit einer Stabilität von 10.000 bis 12.000 Martindale-Umdrehungen gehören Chenille, Jacquard, Wildleder und dichte Tapisserie. Mit diesen Polsterungen lassen sich preiswerte Sofas herstellen.
  4. Der Wandteppich und der Boulevard Chenille sind Polsterungen mit einem mittleren Gewicht und einem komplexen Geflecht. Auf der Martindale-Skala erreicht hier der Abrieb 15.000 Umdrehungen. Die Polsterungen werden mit Wasser und Seife gereinigt. Zur Trocknung empfiehlt sich ein Schwamm. Man verwendet diese Polsterungen auch bei der Möbelherstellung des Economy-Segments.
  5. Dichte Stoffsorten zeichnen sich durch ein hohes Gewicht und eine niedrige Abriebanfälligkeit von 17.000 bis 18.000 Umdrehungen aus. Zu den Stoffen zählen dichte Wandteppiche, Wildleder und einige Chenille-Sorten. Sie finden bei der Herstellung von Polstermöbeln der mittleren Preisklasse Verwendung.
  6. Sehr dichte Möbelmaterialien, wie beispielsweise Chenille und Jacquards, werden mit hochwertigen Naturfasern verarbeitet. Diese können Abriebprüfungen zwischen 20.000 und 33.000 Martindale-Umdrehungen standhalten. Man kann die besonders dichten Materialien einfach von Verschmutzungen befreien. Zudem sind sie sehr praktisch und eignen sich für Tierhalter.
  7. und 8. Diese Kategorien umfassen Kunst- und Echtleder, also keine Textilien. Ein Sofa mit einer solchen Polsterung ist lange haltbar. Hier erreicht die Hautabnutzung mindestens 70.000 Zyklen. Sie erfordert jedoch eine sorgfältige Pflege und ist beim Befördern vor Kälte zu schützen.

Auswahl der Polsterung hängt von der Positionierung des Sofas im jeweiligen Raum ab


Für die Wahl des Sofastoffs ist das Hauptkriterium der Standort des Möbelstücks.

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer ist eine dichte Polsterung notwendig, die einem intensiven täglichen Gebrauch standhält. Denn auf dieser Couch werden Kinder spielen, ältere Familienmitglieder sich vor dem Fernseher entspannen und freundliche Unternehmer gute Gespräche führen. Oft werden Polstermöbel im Wohnzimmer als Haupt- oder Zusatzbett benutzt. Der Stoff, welcher sich als so ein vielseitiges Objekt eignet, muss Schmutz, Staub und mechanische Beanspruchung standhalten und schnell gereinigt werden können. Er sollte sich nicht rasch abnutzen. Misch- oder dichtes synthetisches Gewebe ist als Polstermaterial im Wohnzimmer einsetzbar.

Schlafzimmer

Das Sofa im Schlafzimmer, das dort lediglich zum Schlafen dient, sollte über Natur- oder Mischtextilien mit einer angenehmen Konsistenz verfügen. Hier empfiehlt es sich, einen antiallergischen Stoff zu wählen, der nicht an Form verliert. Zudem ist es wichtig, dass das Material weder verschmutzt noch verstaubt.

Kinderzimmer

Im Kinderzimmer wird ein besonders dichtes Polstermaterial benötigt, das schwer gefärbt und zerrissen werden kann. Denn Heranwachsende experimentieren ständig in ihrem Zimmer mit allen Gegenständen. Sie können auf den Polstermöbeln Süßigkeiten essen, springen, malen, mit Haustieren spielen und andere Hobbys ausüben. Außerdem sollte der Stoff gesundheitlich unbedenklich sein. Um den besten Stoff für die Polsterung des Kinderzimmersofas zu finden, sollte man das passende Material unter den ersten sechs Kategorien wählen. Dabei ist es wichtig, dass das Polstermaterial zumindest aus 50 Prozent Baumwollfäden besteht. Um es zu verstärken, kann man es mit einer Teflonimprägnierung beschichten.

Küche

Zur Herstellung der Küchensitzecke werden Textilien benötigt, die weder Gerüche, Feuchtigkeit, Fett noch Schmutz aufnehmen. Als Polsterung eignen sich Flock, Velours und Jacquard, da sie über eine geringe Saugfähigkeit verfügen und sich schnell abwaschen lassen.

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Wie man auf einem Sofa schläft, ohne dabei Rückenschmerzen zu bekommen

Denken Sie bei der Auswahl eines Sofas für Ihre Nachtruhe daran, dass nicht jedes Modell für diesen Zweck geeignet ist. Auf welchem Sofa kann man am besten schlafen und für welche Machart entscheidet man sich?

Bedingungen für einen angenehmen Schlaf auf der Couch


Was auch immer die Befürworter von Betten sagen, ein Sofa mit ausreichendem Platz zum Liegen kann Ihnen durchaus zu angenehmem und tiefem Schlaf verhelfen. Wählen Sie dazu:

  1.  Ein Sofa, das ausgezogen eine breite, flache Liegefläche für Ihre gesunde Nachtruhe bildet. Die Macharten Eurobook, Akkordeon und Delfin erfüllen diese Anforderungen.
  2.  Eine hohe Verarbeitungsqualität und stabile Montageteile, die beim Positionswechsel weder wackeln, noch knarrende Geräusche von sich geben.
  3.  Einen einfach aufklappbaren Mechanismus. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, insbesondere wenn das Möbelstück jeden Tag wieder aufs Neue auf- und zugeklappt werden muss.
  4.  Eine gute Polsterung der Liegefläche. Diese sollte mäßig weich und trotzdem stabil sein, schnell die ursprüngliche Form wieder annehmen und diese für eine lange Zeit beibehalten. Ein großer Bonus für einen angenehmen Schlaf ist die Lamellen-Basis.
  5.  Die Größe der Liegefläche im Verhältnis zur Körpergröße des Benutzers: Ihre Länge wird einfach berechnet – die Länge des größten Benutzers plus 30 cm (das Kissen wird dabei berücksichtigt). Die Breite sollte mindestens 70 cm pro Person betragen. Ein zu kurzes oder zu schmales Sofa lässt Sie in einer unnatürlichen Haltung schlafen.

Der Stoff, mit dem das normale Sofa gepolstert ist, sollte sich angenehm anfühlen und langlebig sein. Das Sofa kann jede Farbe haben, aber Psychologen empfehlen, Möbel in hellen neutralen Farben zum schlafen zu wählen. Sie beruhigen und sorgen für innere Ausgeglichenheit.

Für welches Sofa sollte man sich denn nun entscheiden, wenn man jeden Tag darauf schlafen möchte? Sollte es weich oder hart gepolstert sein? Das hängt von Ihrem Alter und Ihrem Gesundheitszustand ab. Je älter die Person ist, desto weicher sollte die Liegefläche beschaffen sein. Bei Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule benötigen Sie eine etwas weichere Auflage. Wenn Sie solche gesundheitlichen Probleme haben, konsultieren Sie vor dem Kauf bitte Ihren Arzt.

Welche Sofas sich zum Schlafen eignen


Die Folgen von Schlafmangel und falscher Körperhaltung während der Nachtruhe sind gravierend. Andauernde Müdigkeit und Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität, den beruflichen Erfolg und das Privatleben. Wie bequem schläft man eigentlich auf einer Couch und worauf muss man achten, wenn sie anstatt eines Bettes für den nächtlichen Schlaf genutzt wird?


Das Grundgerüst der Couch sollte stabil sein und aus einem hochwertigen, ungiftigen und zuverlässigen Material bestehen. Die besten Materialien sind Vollholz oder Spanplatte.


Der Mechanismus: Die besten Modelle für häufiges oder dauerhaftes nächtliches Schlafen sind:

  1.  Die Ziehharmonika: Um das Sofa auszuklappen, heben Sie die Sitzfläche an, bis sie einrastet, und ziehen Sie sie in Ihre Richtung – wie eine Ziehharmonika. Die Vorteile solcher Sofas sind eine flache Liegefläche, Kompaktheit im zusammengeklappten Zustand und eine einfache Handhabung. Der Nachteil ist, dass das Sofa in ausgeklapptem Zustand sehr viel Platz beansprucht.
  2.  Der Delphin-Mechanismus: Damit ist ein Mechanismus gemeint, den man für Ecksofas verwendet. Die Faltung sieht wie ein Delphinsprung aus. Die Vorteile sind: Eine geräumige Oberfläche, hohe Belastbarkeit, Langlebigkeit und Stauraum. Der Nachteil besteht darin, dass es unbequem ist, auf dem nicht gepolsterten Teil zu liegen.
  3.  Das aufklappbare Sofa: Es ist durch das Ausfahren des Sitzes aufklappbar. Die Vorteile sind: Es ist praktisch, langlebig, kompakt im zusammengeklappten und geräumig im aufgeklappten Zustand. Die Nachteile sind eine geringe Liegehöhe und wenig Griffigkeit beim Ausziehen.
  4.  Eurobook: Beim Entfalten entsteht eine Couch aus zwei Hälften. Die Vorteile bestehen aus einem einfachen Mechanismus, guter Verfügbarkeit und Haltbarkeit. Der Nachteil ist die Naht zwischen den Hälften.

Die Füllung: Die Qualität des Schlafs hängt davon ab, womit das Sofa befüllt ist. Geben Sie bei der Auswahl des für die Rückenlehne am besten geeigneten Sofas folgendes an:

  1.  PPU und synthetischer Winterizer: Dies sind synthetische Materialien, die keine Allergien hervorrufen, sowie keinen Staub und keine Feuchtigkeit anziehen. PPU ist elastisch, es nimmt schnell die Form des Körpers an und es verformt sich nicht. Der synthetische Winterizer ist weich und luftig und er ermöglicht eine gute Wärmeregulierung.
  2.  Der Federblock: Er macht aus einem normalen Sofa ein orthopädisches. Die Blöcke sind entweder verbunden (Bonnel) oder getrennt (Pocket Spring).
  3.  Bonnel-Blöcke: Das sind Sprungfedern, die in der ersten und letzten Kurve miteinander verbunden sind. Wenn Sie auf eine Feder drücken, reagieren auch alle anderen. Bonnel ist sehr langlebig, aber eignet sich nicht für zwei Personen, wenn deren Gewichtsunterschied mehr als 30 kg beträgt.
  4.  Taschenfederblock ist teurer: Jede Feder ist mit einem Stoffbezug mit den anderen verbunden und reagiert punktuell auf Druck. Pocket Spring stützt die Wirbelsäule in einer anatomischen Position und bietet Rückenkomfort und eine korrekte Haltung. Es eignet sich für Paare mit einem großen Gewichtsunterschied.
  5. Haltbarkeit des Bezugsstoffes: Die Verschleißfestigkeit des Materials wird in Martindale-Zyklen gemessen. Dieser Indikator sollte bei 10.000 beginnen. Die besten Stoffe sind Flock, Chenille, Jacquard, Mikrofaser, Velours und Teflon. Es ist empfehlenswert, eine beruhigende, diskrete Farbe zu wählen (wie z. B. grau, weiß, blau, kaffeebraun, beige, pink).

Welche Sofas nicht zum Schlafen geeignet sind


Nicht ausklappbare Sofas sind auch nicht zum Schlafen geeignet. Tagsüber darauf zu dösen ist durchaus möglich, aber nachts wirkt sich der begrenzte Platz negativ auf den Schlafkomfort aus.


Polstermöbel mit Gastklappmechanismen sind ebenfalls nicht für den Nachtschlaf geeignet. Der Klappmechanismus ist schwierig zu handhaben. Außerdem sind sie nicht sehr robust und langlebig, sodass Sie nur gelegentlich darauf schlafen können.


Unbequem für den Rücken sind alle Arten von Sofas, die in aufgeklapptem Zustand Höhenunterschiede zwischen den Blöcken aufweisen. Sie sehen aus wie ein aufgeklapptes Buch und man kann wegen der Lücke zwischen den beiden Hälften nur in einer bestimmten Liegeposition darauf schlafen. Einige Roll-Out-Modelle bieten eine sehr unebene Liegefläche, die jedoch mit Futons und Toppern ausgeglichen werden kann.

So verbessern Sie Ihre Schlafbedingungen auf der Couch


Wenn Sie umziehen oder sich noch keine neuen Möbel kaufen können, kann es für Sie unangenehm sein, anfangs auf der Couch schlafen zu müssen. Was ist in einer solchen Situation zu tun? Das Problem kann mit Hilfe von Zubehör gelöst werden – mit Matratzen und Kissen.


Die Unebenheit des Sofas kann durch dünne Matratzen ausgeglichen werden – mit Minimatratzen, Auflagen oder Futons. Eine Minimatratze kann einen Schlafplatz weicher oder härter gestalten. Topper federn Stöße ab, sodass Sie bequem auf der Couch liegen können. Futon kombiniert die Fähigkeit eines Toppers und einer Minimatratze und kann außerdem als separater Schlafplatz dienen – er kann nämlich auf dem Boden ausgerollt werden.
Die Dicke solcher Matratzen beginnt bei 3 cm. Sie bestehen aus einem Bezug aus umweltfreundlichem Stoff und Schaumstoff und bzw. oder natürlichem Füllstoff (Schaf- oder Kamelhaar).


Kaufen Sie für perfekten Komfort ein orthopädisches Kissen in Form einer Rolle mit einer Versiegelung unter dem Nacken. Das Kissen ermöglicht es Ihnen, Ihren Kopf während des Schlafes richtig zu positionieren, sich auszustrecken und sich vollständig zu entspannen. Die Höhe einer solchen Rolle beträgt 8-14 cm und der für Sie passende Parameter kann berechnet werden, indem Sie 1-2 cm zur Schulterbreite addieren.


Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, damit Ihre Wirbelsäule nicht leidet, dann nehmen Sie ein ca. 10 cm hohes Modell mittlerer Härte. Sollten Sie gerne auf dem Bauch liegen, so wird ein weiches, niedriges Kissen empfohlen. Und wenn Ihr Nacken morgens schmerzt, dann ist Ihre Matratze zu hart und Ihr Kopfkissen zu flach. Daneben ist häufiges Erwachen ein Anzeichen dafür, dass das Kissen zu hoch ist.


Und wenn Ihnen das Sofa optisch nicht gefällt, so schaffen ein schönes, weiches Plaid oder eine hübsche Decke Abhilfe.

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Wie pflege ich ein Sofa, wenn Tiere mit im Haus leben?

Mit Haustieren zusammen zu leben, kann manchmal eine echte Herausforderung sein. Katzen zweckentfremden ein Sofa ganz gern mal als Kratzbaum und Hunde kauen und knabbern nicht selten an Möbeln herum, weil sie es für ein spannendes Spielzeug halten oder ihnen langweilig ist. Die geliebten Vierbeiner und Samtpfoten hinterlassen zudem täglich Fell- und Wollreste auf den schönen gepflegten Sitzpolstern. Dazu markieren sie nicht selten das kuschelige Sofa oder es bleiben andere Flecken von Sekreten und sonstigen Flüssigkeiten an der Couch haften. Selbst Papageien können unschöne Spuren am Stoffgewebe hinterlassen, wenn sie es als Lieblingsplatz erst einmal für sich entdeckt haben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein Sofa möglichst lang sauber zu halten oder schnell von Tierschmutz zu befreien. Mit der richtigen Polsterung zum Beispiel können Tierhalter lange viel Freude an ihrem Sofa haben. Die sicherste Option ist der Kauf eines Flocksofas. Dieses Material ist besonders robust und verschleißfest. Gegen Kratzspuren von Krallen oder unvermeidbare Flecken zeigt sich dieser Bezug extrem resistent.

Wie entferne ich am besten Wolle vom Sofa?

Auf den ersten Blick fallen dünne Haare auf einem Sofa kaum oder gar nicht auf und scheinen kein großes Problem zu sein. Wenn sie jedoch längere Zeit ignoriert werden, gelangt die Wolle tief in den Bezugsstoff. Die Polstermöbel müssen dann aufwendig ausgekämmt werden, was viel Zeit in Anspruch nimmt.

Zum Entfernen der Wolle ist es am besten, eine Bürste mittleren Härtegrades zu verwenden. Es sollte darauf geachtet werden, dass ihre Borsten den Stoff nicht beschädigen. Eine ausreichende Härte der Borsten ist notwendig, um festgehangene Haare und Wolle abzulösen vom Bezugsstoff. Damit die Wolle sich besser lösen lässt vom Sofa, kann die Bürste vorher leicht mit Wasser befeuchtet werden. So bleiben die Haare besser an ihr haften.

Auch mit einem saugstarken Staubsauger lassen sich Polstermöbel gut und gründlich reinigen. Spezielle Düsen zum Aufsetzen sind hier besonders hilfreich. Denn die Borsten solcher Düsen ähneln denen einer herkömmlichen Bürste und haben somit denselben Effekt. Der Staubsauger kann so fast alle Haare einfangen. Bei extrem verschmutztem Stoff und viel Wolle kann es vorkommen, dass die Kraft des Staubsaugers allein nicht genügt. Dann muss zusätzlich noch mit einer geeigneten Bürste die Couch ausgekämmt werden.

Es empfiehlt sich, ein Sofa mindestens einmal wöchentlich von Haaren und Wolle zu befreien. Halter von Haustieren sollten sogar zwei- bis dreimal ihr Sofa enthaaren. So kann optimal gegen sehr intensive Verschmutzungen vorgebeugt werden.

Wie befreie ich das Sofa von markanten Hundegerüchen?

Hunde riechen. Das liegt in ihrer Natur. Dementsprechend verströmen sie immer wieder typische Gerüche im Haus, die nicht sonderlich schlimm sind. Anders sieht es aber aus, wenn Hunde nass sind. Dann riechen sie besonders penetrant nach Tier. Der markante Geruch dringt auch in das Sofa ein, wenn Hunde sich daran reiben, drauf springen oder darauf liegen. Das Polstermöbel nimmt dann sukzessive die Tiergerüche an. Deswegen sollten sich Hundehalter frühzeitig Gedanken darüber machen, wie sie am besten dagegen vorgehen, um von übel duftenden Sofas verschont zu bleiben.
Wirksame Verfahren zum Entfernen von Hundegerüchen können sein:

  1. Die Bezüge der Sofakissen regelmäßig mit der Beigabe von Apfelessig in der Waschmaschine waschen. Bereits eine Viertel Tasse Apfelessig genügt für diesen Vorgang.
  2. Etwas Backpulver auf die betreffenden fleckigen Stellen des Sofas geben, leicht anfeuchten, kurz einwirken lassen, dann das Sofa kräftig bürsten und komplett absaugen.

Tipp: Sofas sollten mindestens einmal pro Woche präzise abgesaugt werden, damit sich üble Gerüche und vor allem Hundegerüche gar nicht erst festsetzen.

Hinweis: Hunde sollten ausschließlich mit speziellen Hunde-Shampoos gewaschen werden. Hundehaut hat einen anderen ph-Wert als Menschenhaut. Produkte für Menschen sind nicht auf den ph-Wert für Hundehaut abgestimmt und deshalb schädlich für den Vierbeiner. Sie bringen das Säure-Basen-Gleichgewicht der Hundehaut durcheinander und trocknen die Hundehaut damit aus. Das kann Hunde für Parasiten und Infektionen anfälliger machen. Im schlimmsten Fall verströmen die Hunde dann einen noch derberen Tiergeruch.

Wie bekomme ich Urinflecken und Katzengeruch vom Sofa wieder weg?

Der natürliche Geruch von Katzen ist für das menschliche Riechorgan kaum wahrnehmbar. Was aber sehr deutlich wahrgenommen wird, ist der ätzende Geruch von Katzenurin. Gerade bei erwachsenen Tieren, die nicht sterilisiert wurden, passiert es häufig, dass diese im ganzen Haus urinieren. Auch das Sofa muss oftmals herhalten als Markierungsort. Katzen neigen dazu, ihr Territorium zu markieren und Polstermöbel mit ihrer Duftmarke zu versehen.

Achtung: Katzenurin muss so schnell wie möglich entfernt werden, ehe der stechende Harnstoff zu tief in Polster- und Holzmöbel eindringen und diese langfristig zerstören kann.

Mehrere Methoden zur Entfernung von Katzenurin auf Möbeln haben sich bewährt:

  1. Zuerst mit Hilfe von Glycerinseife die befleckten Stellen einreiben. Danach mit einer rauborstigen Bürste die Stellen schrubben und abwischen. Zum Schluss etwas mit Wasser abspülen und trocknen lassen.
  2. Als natürliches Hausmittel gelten Zitronen. Sie wirken desinfizierend und helfen, Gerüche zu beseitigen. Den Saft einer Zitrone in einen Behälter pressen. Die Flüssigkeit mit einem Schwamm aufsaugen und damit Urinflecken abwischen.
  3. Wenn es die Polsterung zulässt: Alkohol oder eine dreiprozentige Wasserstoffperoxidlösung auf die Urinflecken geben und einziehen lassen, bis alles getrocknet ist. Dann mit klarem Wasser abwaschen und das Sofa absaugen. Diesen Vorgang am besten mehrmals wiederholen, bis der stechende Geruch vollständig verschwunden ist.
  4. Mit einer dezenten Kaliumpermanganatlösung lassen sich Urinflecken ebenfalls gut entfernen. Die Lösung vorsichtig auf einen Schwamm oder ein Tuch auftragen und auf den kontaminierten Bereich legen. Einwirken lassen und mit Wasser abspülen. Dies mehrere Mal wiederholen, bis die gewünschte Wirkung eingetreten ist.
  5. Kleine Urintropfen, die ungewollt auf der Couch gelandet sind, lassen sich auch mit einem in Essig getauchten Wattestäbchen beseitigen.
  6. Soda mit Trinkwasser vermischen. Diesen Brei über die Flecken geben und einziehen lassen. Mit einem Pinsel kann die flüssige Menge ordentlich verteilt werden. Die behandelnden Stellen einige Minuten trocknen lassen. Nach der Trocknung die Couch absaugen und eventuelle Rückstände mit einem Tuch entfernen.
  7. Spezielle Reinigungsprodukte zur Bekämpfung von Tierverunreinigungen werden in Zoofachhandelsgeschäften oder in Abteilungen für Haushaltschemikalien angeboten. Sie reinigen schnell und zuverlässig und hinterlassen keine unschönen Spuren auf dem Stoff. Empfehlenswerte Spezialreiniger sind unter anderem: Urine Off Multi-Purpose, Extreme Katzenflecken- und Geruchsentferner und Nature’s Miracle Urine Destroyer.

Was tun gegen Kratzer und Risse im Sofa?

Wolle auf dem Sofa und unangenehme Gerüche sind nicht die einzigen Probleme, mit denen Tierhalter zu kämpfen haben. Katzen zerkratzen Sofas auch allzu häufig. Einige Tricks können die Abhilfe verschaffen:

  1. Hässliche Kratzer auf Kunstleder können zum Beispiel einfach mit Schuhcreme, ein bisschen Olivenöl, speziellen Markern, Gummikleber oder flüssigem Wachs behandelt und ausgebessert werden.
  2. Ist das Sofa mit einem Stoff überzogen, können kleine Risse auch wieder zusammengenäht werden. Alternativ wird der Riss mit einem passenden Patch überdeckt. So lassen sich Polsterschäden einwandfrei verstecken. Der Patch sollte rechtzeitig aufgelegt werden, damit sich Risse und Löcher nicht noch weiter ausdehnen können.

Selbst der kleinste Hund kann durchaus ein großes Sofa in kurzer Zeit kaputt machen oder stark beschädigen. Für ihn ist das Sofa vielleicht ein abenteuerlicher Spielplatz, auf dem sich super herumtoben lässt und der natürliche Kautrieb ausgelebt wird. Gerade Polstermöbel mit viel Struktur oder hervorstehenden Einzelteile am Sofa sind für viele Hunde interessant.

Wie lassen sich solche durch einen Hund verursachten Schäden aber wieder beseitigen?

Kleinere Schäden können unkompliziert und zügig wieder repariert werden. Angeknabbertes Holzmöbel zum Beispiel lässt sich mit etwas Acrylspachtel für Holz oder Autospachtel für Metall hervorragend restaurieren. Zerrissener oder durch Krallen und Zähne zerfetzter Polyurethanschaum kann durch neues Füllmaterial ersetzt werden. Hierzu muss die gesamte Füllfolie entfernt und neu wieder überzogen werden. Der Stoff sollte dann vorsorglich mit Patches eingefasst werden, um ein weiteres Malheur zu verhindern. Zum dauerhaften Schutz der Möbel empfiehlt es sich, immer ein Hundespray parat zu haben.

Ein chemisches Mittel allein wird jedoch nicht genügen, um das eigentliche Problem zu beheben. Denn meistens verbirgt sich hinter dem Verhalten des möbelzerstörenden Hundes auch eine ernstzunehmende Ursache. Hundehalter sollten deswegen das Verhalten ihres Vierbeiners auch zu verstehen lernen. Ist ihm eventuell langweilig, weil er zu wenig beschäftigt wird? Ist er nicht ausgelastet, weil er zu wenig Auslauf bekommt? Steht zu wenig anderes Hundespielzeug zur Verfügung? Nicht nur Welpen knabbern liebend gern Möbel an. Es ist nicht ungewöhnlich, dass auch ausgewachsene Hunde aus Langeweile und aus Frustration über ihre langweiliges Hundedasein ihrem Knabbertrieb am Sofa nachgeben. Hundehalter sollten sich genau informieren, welche Beschäftigungen für ihren Hund, entsprechend seinem Alter und seiner Rasse, unbedingt nötig sind, damit er am Ende des Tages friedlich und erschöpft und ausgelastet in seinem Körbchen liegt.

Tipp: Welpen und Junghunde kauen, um ihre Kiefermuskulatur aufzubauen. Sie müssen mit geeignetem Spielzeug und Kauknochen in ausreichender Menge versorgt werden.

Anders sieht es aus, wenn der Hund das Sofa regelrecht für sich beansprucht und es als Territorium bisweilen sogar aggressiv verteidigt. Dann könnte auch eine Krankheit für die Zerstörungswut des Tieres verantwortlich sein. Neurologische Störungen, ein Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes durch fehlende Nährstoffe oder starker Stress kommen als Ursache dafür in Frage. Der Gang zum Tierarzt ist in solch einem Fall unabdingbar.

Die richtige Polsterwahl und weitere Schutzmaßnahmen

Besonders weiche und dichte Polsterungen schrecken Hund und Katze eher ab. Sehr glattes Material ist für Tierkrallen ebenfalls nicht interessant. Denn hier können sie sich nicht so unbeschwerlich in die Füllung graben und lassen dann vom Sofa meist schnell wieder ab. Wenn doch mal das ein oder andere Tierhaar haften bleibt, ist es zügig weggewischt. Eine Reinigung mit einem feuchten Tuch einmal die Woche genügt vollkommen. Tierhaare verfangen sich auf weichem glattem Material nicht so hartnäckig. Sie dringen außerdem gar nicht erst bis in die tieferen Gewebeschichten ein.

Flock-Polster gehören zu einem beliebten Stoff bei Tierhaltern. Sie sind:

• langlebig
• hydrophob
• verschleißfest
• und verursachen keine Reizungen oder Allergien

Haarlose Rassetiere wie Elfen, Sphynxe, Chinese Crested Crests und Xoloitzcuintles können sich bequem auf diesem Stoff platzieren. Er fühlt sich besonders gemütlich und sanft an für diese Tiere.

Wie aber kann das Sofa vor den Klauen einer Katze geschützt werden, wenn eine andere Polsterung verwendet wird?
Es lohnt sich durchaus, mit der Katze zu lernen und auch das Kratzen am Kratzbaum zu trainieren. Wer dabei sein Tier ermutigt und lobt statt bestraft, wird relativ rasch Erfolge sehen können. Es lohnt sich, in einen hochwertigen Kratzbaum aus Naturmaterialien zu investieren und die Neugierde der Katze zu wecken. Der Rest ist reine Übungssache und konsequentes Durchhaltevermögen.

Während des Trainings sollte das Sofa vorübergehend mit einem doppelseitigen Klebeband versiegelt werden. Das Gewebe kann aber auch mit einem anderen Stoffüberzug geschützt werden. Ansonsten helfen Anti-Katzensprays, mit denen die Polsterung eingesprüht wird. Das Tier wird diesen Geruch verabscheuen, für den Halter bleibt das Spray geruchsneutral. Aerosole sowie Schall- und Lärmschutzmittel können eine Katze erfolgreich und radikal davon abhalten, sich den Möbeln zu nähern. Dies ist aber nur zu empfehlen, wenn das Tier gar nicht mehr auf die Couch soll, auch nicht zum Kuscheln.

Achtung! Das Entfernen der Klauen am Tier ist keine geeignete Lösung. So mag das teure Polstermöbel vielleicht verschont bleiben, aber solch ein Eingriff kann zu ernsthaften Verletzungen des Tieres führen. Außerdem macht es die sensiblen Pfoten anfällig für andere Verletzungen und es besteht das Risiko einer Infektionsgefahr. Ein Tier ohne Krallen leidet zudem an Unsicherheit und Nervosität und wird sich im Alltag schwertun. Eine Katzenmaniküre ist also absolut keine Option!

Das Beste, was Tierhalter für ihr Polstermöbel und ihr Haustier tun können, ist, die richtige Entscheidung treffen, nämlich für die optimale und tierfreundliche Polsterung. Wer sich ausgiebig mit seinen Tieren beschäftigt und sie möglichst artgerecht auslastet und trainiert, benötigt keine weiteren Schutzmaßnahmen. Der Zeitaufwand für die Reinigung des Sofas wird überschaubar sein und das Leben damit viel lebenswerter.